Sepp Rauch   pep aarau
   












pep aarau
Illustration - Grafik - Malerei

Jahrgang 1952, lebt in München

Realschule, Lithografie, GrafikDesign,
Jugendvertretung, Betriebsrat,
DruPa-Jugendleiter Mü. und Bayern
Gewerkschaftssekretär beim DGB, der IG Druck und Papier, der IG Medien,
der HBV und bei ver.di

vor 1983: neben alldem Meisterkurs und Studienjahre

Ex-Tarifpolitiker und Vorstandsmitglied in mehreren Non-Profit-Organisationen
Heute:
Dozent für "politische Bildung",  "Geschichte der Arbeiterbewegung", "Tarifpolitik", "Kunst"
 
Mentoren und Starthelfer/innen
:
Otl Aicher, HAP Grieshaber,
Guido Zingerl,
Bertl Lörcher,
Wolfram Kastner, Georg Ligendza,

Loni Mahlein, Gisela Kessler
Kurt Sontheimer, Wolfgang Abendroth

ab 1976
hauptamtlich beim DGB, u.a als Referent für Organisation

und bis 1983 als
DGB Kreisvorsitzender Erlangen

bis 1993
Orts- und Bezirksvorsitzender
München/ Oberbayern
der IG Druck und der IG Medien

bis 2001
HBV Landesbezirksvorsitzender
Bayern

bis 2010
Mitglied der ver.di Landesbezirksleitung Bayern
:: aktuell ehrenamlich:

:: Ausstellungsleiter
    und
:: Kurator beim ver.di Kulturforum Bayern

:: Dozent

:: Botschafter in Sachen Erinnerungskultur

:: gestalterisch schaffend:

:: Fotografie

:: Bildende Kunst

:: spannend und entspannend:

:: Tango Argentino
     
"1918: Friedliche Revolution"
schnelle Skizze für ein größeres Gemälde
Acryl auf Papier

„Die 100 Tage der Regierung Eisner haben mehr Ideen, mehr Freuden, mehr Vernunft und mehr Belebung der Geister gebracht, als die 50 Jahre vorher.“
Heinrich Mann

... "und das halbe Jahrtundert danach."
Sepp Rauch






Die ver.di Landesbezirksleitung Bayern schlug 2014 vor, das Exponat anzukaufen.

Das es als Skizze für ein größeres Exponat unverkäuflich ist, wurde es als mehrjährige Leihgabe an die Sammlung Sisyphos gegeben.
Mit der friedlichen Revolution vom
7. November 1918 wurde die Wittelsbacher Adelsherrschaft beendet. Kurt Eisner wurde erster Ministerpräsident des Freistaats Bayern.
Es wurde die Zensur beendet, die Trennng von Kirche und Staat herbeigeführt. Es gab eine moderne Verfassung. Das allgemeine, freie und demokratische Wahlrecht für Frauen und Männer wurde eingeführt. Es kam der 8-Stunden-Tag.

Eisner, Mühsam, Landauer waren zentrale Figuren der revolutionären Tage.
Die Revolutionärin Sara Sonja Lerch hatte schon vor der Revolution ihr Leben im Gefängnis Stadlheim gelassen. Sie wurde inhaftiert, weil sie -noch während des 1. Weltkriegs- mit Eisner in Münchner Rüstungs- und Munitionsfabriken ging und die Beschäftigten erfolgreich zu Demonstrationen und Streiks gegen den Krieg und das Hungerelend aufforderte.

Eisner wurde nach 100 Regierungstagen vom rechtsradikalen Adeligen Grafen Arco ermordet.
Damit endete der friedliche Teil der Revolution.
     
     
"Begegnung auf Augenhöhe"
Asymmetrisches Diptychon
Acryl auf Leinwand

Das Bild wurde für eine Kunstausstellung in München und Berlin zum Thema Flucht und Vertreibung sowie deren Ursachen geschaffen.

Zu diesem Bild inspiriert hat ein Artikel in El País, dass ein direkt neben dem hohen europäisch-afrikanischen Grenzzaun in Melilla liegender Golfplatz mit erheblichen Mitteln des EU-Entwicklungsfonds für "Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen" finanziert wurde.

Der Golfplatz wird eingerahmt durch den Grenzzaun, Waldgrundstücken und Villen.

Die Flüchtenden sind für Sekunden auf Augenhöhe mit den Bewohnern dieser Villen, wenn sie die Spitze des Grenzzaunes nach Europa erreicht haben.

"Gaultier-Girls in der DU"

Acryl auf Leinwand

Das Bild wurde für eine Kunstausstellung in München und Berlin zum Thema Flucht und Vertreibung sowie deren Ursachen geschaffen.

Die im Bild gezeigte Durchgangsunterkunft (DU) Kurparkstraße in München-Großhadern für Menschen, die Flucht und Vertreibung hinter sich haben und denen in ihrer Heimat die Lebensgrundlage entzogen wurde, war im Vergleich zu Einrichtungen andernorts gut.

Aber es gab nur 160 cm hohe Trennwände zwischen den minikleinen 2- und 4-Personen-kabinen. Das hieß: Man sah im Vorbeigehen alles; Intimsphäre gab es nicht im Ansatz.

In den Wohnkabinen gab es auch kein individuelles Licht, dafür aber Nachts immer Dämmerlicht. In den türlosen Kabinen waren keine Steckdosen vorhanden.
Wenn die Belüftungsanlage anging, war tagsüber ein Geräuschpegel, bei dem man laut sprechen musste um sich zu verstehen. Diese Belüftungsgeräusche waren auch Nachts vorhanden.

Die Iranis und Irakis der Unterkunft wurden Anfang Dezember 2016 kurz hintereinander in zwei andere Unterkünfte verlegt. Die DU Kurparkstraße wurde vorläufig stillgelegt.



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    USA 2016

    



    Foto
    Grafische
    Aufnahmen



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